Eine kleine Einführung in die
Heilkräuter – Essenzen
Die Bedeutung der Heilkräuter-Essenzen
Das kostbarste, was eine Pflanze uns zu bieten hat, ist das Konzentrat ihres ganzen Wesens, ihre Seele, ihre Essenz bzw. ihr ätherisches Öl.
Die Öle galten einst als heilig; ihr Besitz und ihre Verwendung waren einst den Priestern, Eingeweihten und Königen vorbehalten. Sie dienten ihnen zur geistigen Erhöhung und sollten eine Verbindung zum Göttlichen herstellen.
Unbegreiflich für uns ist das Wissen der alten ägyptischen Eingeweihten:
Sie verwendeten ätherische Öle zur Einbalsamierung und Mumifizierung ihrer Toten.
Das Öl der indischen Narde beispielsweise spielte bei den Bestattungsriten der Pharaonen, den göttergleichen Königen der Ägypter, die zugleich die obersten Priester ihres Volkes waren, eine große Rolle.
Wissenschaftler unseres Jahrhunderts entdeckten einen überraschenden Grund für dieses zunächst nur rituell anmutende Verhalten: im März 1963 fanden Biologen der Universität von Oklahoma heraus, das Hautzellen einer über zweitausend Jahre alten ägyptischen Mumie noch teilungsfähig, also lebendig waren.
Auch im Grab des Tut-Ench-Amun, wurde das zu Anfang unseres Jahrhunderts entdeckt und geöffnet wurde, fand man in einem Krug noch Salbenreste, die auf der warmen Hand den Duft von Nelken und indischer Narde entwickelten.
Diese wenigen Zeugnisse der Bedeutung dieser Öle mögen ihnen den Eindruck vermitteln, daß das, was die Alten über ihre Anwendung gewusst haben, uns auch heute etwas geben kann.
Die ätherischen Öle, die eine direkte Verbindung zwischen der Pflanze und dem Menschen herstellen, können uns in vielfältiger Weise nützlich sein; vor allem aber verhelfen sie uns dazu, unseren Körper mit unserem Geist und unsere Seele zu einer untrennbaren Einheit zu verschmelzen, um so lange und gesund leben zu können.
Was sind Heilkräuter-Essenzen ?
Als duftende Seele, als Essenz der Pflanze ist das natürliche ätherische Öl Träger aller ihrer Eigenschaften und ihres Charakters.
Heilkräuter-Essenzen sind leichtflüchtige ätherische Öle, die als ein Produkt der Photosynthese in jeder Pflanze entsteht. Diese Öle duften, fetten aber nicht. Je nach Pflanzenart werden sie in den Wurzeln, in den Blättern oder in den Blüten gespeichert.
Die Essenz und ihr hormonähnlicher Charakter
Heilkräuter-Essenzen haben eine ähnliche chemische Zusammensetzung wie Hormone und können daher auf anderen Pflanzen, auf Tiere und Menschen anregend wirken.
Der Duft, den eine Essenz verströmt, besteht aus winzigen Molekülen, die je nach dem Charakter der Essenz eine ganz eigene Struktur haben.
Wenn Tiere oder Menschen diese Duftmoleküle einatmen oder über die Haut in ihren Säftekreislauf aufnehmen, verursachen die Moleküle im Organismus eine bestimmte Veränderung des Stoffwechsels und der glatten Muskulatur, die nicht unserem Willen unterliegt.
Wie wirkten Heilkräuter-Essenzen ?
Wir Menschen sind für Heilkräuter-Essenzen so empfänglich, weil Essenzen auf umfassende Weise wirkten.
Körperlich: im Körper beeinflussen und verändern die Essenzen über die Anregung der körpereigenen Hormonbildung den Stoffwechsel. Die Hormone selbst, sowie die Tätigkeit der Hormondrüsen und des hormonbildende Gewebes können sie nicht ersetzen. Es entstehen daher auch keine Abhängigkeit von den Essenzen und bei richtiger Dosierung, keine Nebenwirkungen.
Seelisch: unser Gefühlsleben, unser Gemüt aktivieren die Essenzen über die Anregung des gesamten Nervensystems. Sie wirken anregend, entspannend oder beruhigend, je nach Charakter der Essenz.
Geistig: Der spezifische Duft, der jeder Essenz eigen ist, regt über den Geruchsnerv andere Nervenzentren im Gehirn an und fördert auf diese Weise alle unsere geistigen Fähigkeiten wie Konzentrationskraft und Denkvermögen sowie unsere Intuition. Ich möchte im folgenden darstellen, das diese Wirkung der Heilkräuter-Essenzen sich ähnlich einer Kettenreaktion in unserem Organismus entfaltet.
Wir riechen mit dem Gehirn
Das erste Organ, das mit den Duftstoffen einer Essenz in Berührung kommt, ist die Nase. Die Nase ist jedoch nur der Vorposten des Riechhirns, in den die aufgenommenen Informationen gelesen werden. Wir riechen also eigentlich nicht mit der Nase, sondern mit dem Gehirn!
Die wahrscheinlich zutreffendste Theorie erklärt die Funktion des Riechhirns auf folgende Weise.
Jeder Duftstoff sendet eine charakteristische molekulare Schwingung aus, die sich auf die Rezeptoren unserer Gehirnnerven überträgt, wenn wir einen Duft aufnehmen. Dadurch werden in der Folge weitere Vorgänge im Gehirn ausgelöst, eine sogenannte nervöse Reaktion und eine Neurosekretion entstehen, die den gesamten Organismus auf körperlicher und seelischer Ebene beeinflussen:
durch die Anregung der Neurosekretion wird die Hormonbildung an den Nervenenden sowohl des zentralen Nervensystems als auch des vegetativen Nervensystems gefördert; zudem wird das Zusammenspiel unserer Hormondrüsen reguliert.
Gerade die körpereigene Hormonbildung und die davon abhängige nervliche Verfassung sowie die Anspannung der Organ-Muskulatur und unsere Gefühlslage können wir nicht mit unserem Willen beeinflussen.
Deshalb wirkten ätherische Öle hier überaus hilfreich: jede Essenz überträgt durch ihren Duft ihre charakteristische Schwingung auf uns.
Wenn wir beispielsweise innerlich angespannt sind, sich dadurch die arteriellen Blutgefässmuskel unseres Herz-Kreislauf-Systems zusammenziehen und der Blutdruck in den Arterien steigt, können wir durch Wahl und Anwendung eines entspannenden Öls der Anspannung entgegenwirken. Wir regen durch dieses Öl die Bildung gerade der Hormone an, die unser Nervensystem beruhigen, welche wiederum die Organ-Muskulatur entspannen sowie im limbischen System im Gehirn angenehme Gefühle wecken.
Wenn wir uns hingegen in einem Zustand übermäßiger innerer Entspannung befinden und über Trägheit, Unlust und vielleicht einen niedrigen Blutdruck klagen, können wir durch die Anwendung eines aktivierenden Öls die Bildung der Hormone fördern, die uns wieder zum Leben zurückholen.
In dieser Weise können wir unseren gesamten Organismus-Muskulatur der Eingeweide, unsere Atmung, unseren allgemeinen inneren Spannungszustand, unsere Gefühlslage, unser geistiges Vermögen durch die Anwendung des passenden ätherischen Öls verändern und regulieren.
Männliche und weibliche Hormone – Bausteine unseres Lebens.
Unter den vielen verschiedenen Arten von Hormonen, die das Funktionieren unseres Organismus steuern, spielt die Gruppe der Geschlechtshormone eine wichtige Rolle.
Die männlichen Geschlechtshormone, die Androgene, und die weiblichen Geschlechtshormone, die Östrogene, sorgen für die Ausbildung der männlichen oder der weiblichen Eigenschaften.
Nun ist es aber nicht so einfach geregelt, daß sich im weiblichen Organismus nur Östrogene, und im männlichen Organismus nur Androgene befinden: jeder Mensch hat sowohl männliche als auch weibliche Geschlechtshormone, und zwar in individuell unterschiedlichem Verhältnis.
Menge und Verhältnis der Geschlechtshormone beeinflussen die Gesamterscheinung und bestimmen mit darüber, wie weiblich oder männlich der Charakter ist.
Darüber hinaus haben die Geschlechtshormone eine wesentliche Bedeutung für den Ablauf des Stoffwechsels.
In Zellen, Geweben und Organen des Organismus sind sie bestimmend dafür, ob diese entweder mehr dem Abbaustoffwechsel ( Androgen – Wirkung ) oder Aufbaustoffwechsel
( Östrogen – Wirkung ) unterliegen.
Durch die aufbauende Wirkung der Östrogene wird die Aufnahmefähigkeit der Zellen angeregt. Über das Blut und das Gewebswasser werden mehr Nährstoffe aufgenommen, und der Organismus nimmt an Gewicht und Substanz zu.
Die abbauende Wirkung der Androgene hingegen fördert den Abbaustoffwechsel; die Ausscheidung von Zellen und Geweben erhöht sich, und der Organismus verliert an Gewicht und Substanz.
Männliche und weibliche Essenzen
Auch die Heilkräuter- Essenzen haben sowohl männliche als auch weibliche Eigenschaften, wobei stets eine Seite mehr überwiegt.
Dies bestimmt die Charakteristik einer Essenz. Die männlich betonten wie, Thymian, Zitrone oder Sandelholz unterstützen die Funktion der männlichen Geschlechtshormone.
Sie fördern den Abbaustoffwechsel, die Ausscheidung der Zellen und Gewebe und ziehen die glatte Muskulatur der Organe zusammen.
Auf diese Weise wirken sie straffend, festigend und formend. Sie regen allgemein das konzentrierte Denken sowie die Kontrolle der Gefühle an, wirken anregend und aktivierend.
Ihr Duft ist sauer, ihr Geschmack scharf, auf der Haut brennen oder beißen sie.
Die weiblich betonten Essenzen wie, Orange, Salbei, oder Vetiver unterstützen die Funktion der weiblichen Hormone. Sie fördern den Aufbaustoffwechsel, regen die Aufnahmefähigkeit der Zellen und Gewebe an und entspannen die glatte Muskulatur.
Diese Essenzen öffnen die Seele, wirken entspannend auf Körper und Geist, und wecken das Gefühlsleben.
Ihr Duft ist süß, ihr Geschmack mild, aber auch bitter. Auf der Haut wirken sie kühlend und entspannend.
Auf der Ebene des menschlichen Seins gibt es sowohl ein männliches als auch ein weibliches Verhalten – und beide befinden sich in einem stetigen Wechsel.
Auf der körperlichen Ebene wechselt Muskelanspannung und Leistung mit Entspannung der Muskeln und Erholung.
Auf der seelischen Ebene schwanken wir zwischen Oberflächlichkeit und Gefühlstiefe, Gefühlsarmut und Empfindungsreichtum.
Auf der geistigen Ebene lösen sich Konzentration und Gerichtetheit mit Hingabe und Ziellosigkeit ab.
Sowohl beim Mann als auch bei der Frau kann wirkliche Gesundheit nur in der Verbindung, in der Einbeziehung von männlichem und weiblichem Verhalten gründen.
Die Heilkräuter-Essenzen können wesentlich dazu beitragen, diese Gesundheit zu verwirklichen.
Welche Unterschiede gibt es nun auf dem Markt ?
Zunächst gibt es grundsätzlich zu unterscheiden zwischen:
100% natürlichen ätherischen Ölen und gemischten oder synthetischen Duftölen !
Erkennbar dadurch, das auf dem Etikett „ 100% reines ätherisches Öl“ oder Sinngemäßes vermerkt ist.
Bei dem Aufdruck „natürliches Duftöl“, „natürliches ätherisches Öl“ ist die Gewähr über eine 100%ig-keit nicht gegeben, es können synthetische Anteile enthalten sein, ein gewisser Prozentsatz muß bei dieser Deklaration jedoch natürlicher Herkunft sein.
Wenn sie auf einem Etikett „ Duftöl“, „Aromaöl“, „synthetisches Duftöl“ oder ähnliches lesen, wissen Sie eindeutig, womit sie es zu tun haben.
Die Qualitätsunterschiede werden außerdem durch unübersehbare Preisunterschiede verdeutlicht.
Selbst bei 100% reinen natürlichen Ölen gibt es noch große Unterschiede, vor allem bei Reinheit, der Art des Anbaues bzw. der Sammlungsmethode, der regionalen Herkunft, und somit auch der Wirkungsweise und Intensität derselben.
Und darauf legen wir doch letztendlich unser Hauptaugenmerk.
Zur Reinheit: Wie bei allem was uns über unseren Gaumen rinnt, sei es Wasser, Wein, Fruchtsaft, usw. ist durch eine Analyse feststellbar welche Inhaltsstoffe und in welcher Konzentration vorhanden sind.
Wie bei anderem auch finden wir beim analysieren der verschiedenen Heilkräuter- Essenzen verschiedene Inhaltsstoffe.
Diejenigen die der Pflanze eigen und art-typisch sind,
diejenigen die von der Pflanze aus dem Boden und der Luft aufgenommen wurden,
diejenigen die beim Herstellungsverfahren verändert, geschädigt oder überhaupt vernichtet wurden
und schließlich die, die bewusst zugesetzt wurden.
Wie uns bereits von Nahrungs- und Genussmitteln bekannt ist, finden sich auch hier einige ungeliebte und oftmals schädliche oder gar toxische Stoffe, wie:
Schwermetallrückstände, radioaktive Ablagerungen, Schädlingsbekämpfungsmittel, Konservierungsmittel sowie andere Schadstoffe, Umweltgifte und Ablagerungen.
Somit sind wir schon bei den Anbau- und Gewinnungsverfahren.
Hierbei sind als die üblichsten Anbau- bzw. Erntearten zu unterscheiden.
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Konventioneller Anbau ( konv.).
-
Wildsammlung mit Rückstandskontrolle ( ws. Rück.).
-
Kontrolliert biologischer Anbau ( kbA ).
-
Demeter Anbau ( Demeter )
Diese Verfahren garantieren uns, entsprechend der Strenge der Richtlinien, eine entsprechende Reinheit und Qualität der Produkte.
Warum sind Qualität und Reinheit so wichtig ?
Vielleicht ein einfacher Vergleich, um die Effekte darzustellen, die durch den Qualitätsunterschied entstehen können.
Sie kennen sicherlich die Sonnenbrillen, deren Gläser zwar dunkel getönt sind, jedoch keinen UV- Schutz aufweisen.
Durch die dunklen Gläser öffnen sich die Pupillen, und die UV-Strahlung kann ungefiltert eindringen.
Also erreichen wir genau das Gegenteil von dem gewünschten Effekt.
Ähnlich verhält es sich auch bei den ätherischen Ölen.
Wenn sie z.B. ein synthetisches Öl oder eine Mischung aus natürlichen und synthetischen Ölen zur Raumaromatisierung oder als Behandlungsöl verwenden, kommen ähnliche Effekte zum tragen.
Durch die Düfte der künstlichen Öle und die enthaltenen natürlichen Essenzen, reagieren gewisse Rezeptoren und körperliche Funktionen in Erwartung von hilfreichen reinen Essenzen.
Dieser Effekt ist jedoch nichts anderes als ein Türöffner für die synthetischen bzw. natürlichen aber verunreinigten Produkte mit Ihren unerwünschten Informationen und Schadstoffinhalten.
Diese können somit leichter in den Organismus eindringen und sowohl materiell, als auch durch Ihren Informationsgehalt Schaden anrichten.
Wir erreichen damit genau den entgegengesetzten Effekt, und schaden unserem Körper statt ihm zu helfen.
Da wir in diesen Bereichen bereits mit feinstofflichen, oft schon homöopathischen Effekten zu tun haben ist es sicherer keine Öle zu verwenden, wenn die Qualität nicht garantiert werden kann.
Dies soll sie keineswegs verunsichern oder abschrecken mit natürlichen ätherischen Ölen zu arbeiten.
Wenn Sie längere Zeit mit reinen und hochwertigen Produkten arbeiten, werden Sie diese oftmals als Ersatz für herkömmliche schulmedizinische Präparate und Therapien schätzen lernen.
Abschließend möchten wir Ihnen noch viel Erfolg und Freude beim Einsatz der ätherischen Produkte wünschen.
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